Meine Diplomarbeit habe ich geschrieben, weil ich den Menschen eine Begleitung in ihrer Sinnkrise sein möchte. Ich möchte Wege aufzeigen, wie sich Menschen aus der Angst und von Panikattacken befreien können.

 

Es geht mir darum, Menschen Mut zuzusprechen, denn wenn sie dazu bereit sind, können sie sich vor die Angst hinstellen und mit Frankl´s Worten sagen: „Ich spiele mit der Angst und nicht die Angst mit mir“.

 

Ab diesem Zeitpunkt ist man bereit, Verantwortung für sein Leben zu übernehmen.

Frankl meint dazu: „Das Wissen um eine Lebensaufgabe hat einen eminent psychotherapeutischen und psychohygienischen Wert. Wer um einen Sinn seines Lebens weiß, dem verhilft dieses Bewusstsein mehr als alles andere dazu, äußere Schwierigkeiten und innere Beschwerden zu überwinden. In gewisser Weise hört das Leiden in dem Moment auf, in dem es einen Sinn findet, wie etwa die Bedeutung eines Opfers“.

 

Das bedeutet:

Man verlässt seine Komfortzone und stellt sich den Herausforderungen des Lebens. Da, wo wenig Freiraum durch Panikattacken, Ängste und Mobbing besteht, sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich, und es womöglich noch von äußeren Umständen abhängig gemacht wird, kann der Mensch sich seiner Freiheit, seinem Freiraum und seinen Ängsten in der Sinnfindung stellen.